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Coworking Space Berlin Friedrichshain

„ Launch is all about the launchers!“
ein aussergewöhnlicher Arbeitsplatz läuft einem nicht jedem Tag über den Weg…

Das Coworking Space „Launch“ in Berlin Friedrichshain ist mir jedoch als erstes über dem Weg gelaufen. Hinter dem Namen „ Launch“ steht die Motivation zu arbeiten und möglichst früh damit zu beginnen. Gegründet wurde dieses Coworking Space erst 2010 und stellt sich zusammen aus einem Team von Ingenieuren, Designern und Consultants, welche Leidenschaftlich dabei sind. Es sind fantastische Geschichten die hinter den Personen stecken, die bei „Launch“ arbeiten.

( 2 ).

Sie gestalten ihren Arbeitsalltag sehr kreativ und haben einen tollen Blick auf die Spree. Es geht vor allem darum Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu tragen. Laut dem Team herrscht hier eine sehr gute Arbeitsathmosphäre. Solange jeder sich an die 10 Prinzipien des Coworking Spaces hält, ist dies auch leicht gemacht. Zusammengefasst geht es bei den Prinzipien um Perfektionismus, Ehrlichkeit, Zusammenhalt, Vertrauen, Kommunikation und Gerechtigkeit. Diese werden deutlich Vermittelt und eingehalten, sodass dieses System noch weiterhin lange bestehen bleiben kann. Zusammenarbeit ist die neue Evolution in dieser Generation und ermöglicht neue Ideen umzusetzen( 2 ).
( 1 ) Coworking in Friedrichshain, Launch/ Co: In ; https://launchco.com/etc/ ( 10.06.14)

( 2 ) Coworking Space Berlin – Friedrichshain LAUNCH/CO : In; Youtube:https://www.youtube.com/watch?v=A3gX68IfDRI ( 10.06.14)

The new generation : “ peer to peer revolution“!

Was spiegeln die vier Grundprinzipien im kollaborativen Konsum wieder ? 

 

Das Collaborative Consumption ist laut Botsman von einem Tauschsystem und dem Vertrauen zwischen Unbekannten Personen geprägt. Hierbei spricht Botsman vom „Crowdpower“ und einer „ Peer- to Peer- Revolution“, bei der es sich um eine neue Revolution oder ein neues System handelt(1). Vor allem der Wille zum Teilen ist eine Vorraussetzung, der Wille mit völlig fremden oder auch Bekannten Menschen zu teilen. Menschen zu Vertrauen ist auch hier ein sehr wichtiger Punkt, da man meist keinen Bezug zu den Menschen hat, mit denen man etwas teilt oder etwas tauscht. Auch Rifkin erwähnt, dass Offenheit und das kollektive Vertrauen das gemeinsame Interesse unterstützen. Er nennt diese Revolution jedoch die „ dritte industrielle Revolution“(2).

Das Time-Banking ist eine neue Innovation, neben vielen anderen Netzwerken, welche Weltweit aktiv ist. Hier finden sich Menschen, die etwas geben und nehmen, in diesem Fall handelt es sich vor allem um Zeit. Sich die Zeit für andere Menschen zu nehmen ist oftmals nicht einfach.

Wie Time Banking funktioniert:
Es ist sehr simpel und unkompliziert. Es findet ein Tausch zwischen Zeit und Fähigkeit statt, somit ein geben und nehmen. Man bekommt zum Beispiel eine Zeitstunde gegen Hilfe bei der Gartenarbeit eingetauscht, somit können Zeitcredits gesammelt werden. Diese Zeitstunde kann dann zum Beispiel gegen Klavierstunden eingetauscht werden. Es etabliert alle Altersgruppen und Menschen in der Umgebung finden zueinander. Respekt und Vertrauen spielen hier natürlich eine sehr große Rolle(3).

Die 4 Grundprinzipien des kollaborativen Konsumierens nach Rachel Bootsmann, sind demnach auch für das Beispiel „Time Banking“ anzugleichen.

1.Vertrauen und Communities: Es muss auch bei Time-Banking ein gewisses Maß an 2.Vertrauen bestehen, da Menschen miteinander und untereinander agieren.
3.Kapazitäten und bestimmte Fähigkeiten der Menschen müssen vorhanden sein.
4.Menschen müssen mit eingebunden sein in das Soziale Leben, der Wille muss somit auch bestehen.
Es muss mehr Angebot als Nachfrage bestehen, zumindest zu Beginn einer Innovation.(4)

Es wird deutlich, dass das Zusammenwirken von Mensch mit Mensch, Mensch mit Technologie und dem Vertrauen eine sehr wichtige Rolle darstellt.

 

 

 

Quellen:

(1) Botsman, Rachel und Rogers, Roo. 2011. The Rise of Collaborative Consumption. In: What’s Mine Is Yours: The Rise of Collaborative Consumption. London: Collins: xv/15 f.

(2) Rifkin, Jeremy. 2011b. Dezentraler Kapitalismus. In: Die dritte industrielle Revolution: die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter, 135-158. Frankfurt am Main.

(3) TimeBanks USA. What is Timebanking. 2014. http://timebanks.org/what-is-timebanking/. (Zugegriffen am 13.05.2014).

(4) Vgl. Botsman, Rachel

Eigenschaften der Informationsgüter

Der Text „ vernetzte Informationswirtschaft“ ( Yochai Benkler) von Tilo Schmaltz beinhaltet die Gegenüberstellung von der Vernetzten Informationswirtschaft zu der Produktion von Massenmedien in der industriellen Informationswirtschaft.

Nach Benkler wird zwischen drei Eigenschaften der Informationsgütern von anderen Gütern unterschieden. Zunächst ist Information nicht-rivalitär, was so viel wie nicht Verbrauchbar heisst. Es ist also nicht relevant ob Information genutzt oder nicht genutzt werden, sie sind trotzdem immer zur Verfügung. Dies kann höchstens durch Gesetzte oder Verträge beeinträchtigt werden. Ein Beispiel hierfür wäre das öffentliche Gut, wie den Klimaschutz oder den Frieden, da diese Informationen gleichzeitig von mehreren Individuen genutzt und aufgenommen werden können. Zudem erzeugt Information keine Grenzkosten, da es nie zum Verbrauch der Information kommt, fallen automatisch auch keine Kosten für weitere Ressourcen an. Die einzigen Kosten die anfallen wären zum Beispiel für das Trägermedium wie Papier. Die dritte Eigenschaft ist, dass Information immer auf Information basiert. Demnach gibt es ohne Grundlage auch keine neuen Informationen. Informationen bauen gegenseitig aufeinander auf, Nachrichten aus der Welt, die auf Geschehnisse aus der Welt beruhen. Ein passendes Beispiel wäre hier ein Unfall, der in den Nachrichten verbreitet wird.

Findet Ihr, dass Informationen immer zur Verfügung stehen sollten oder es gewisse Beschränkungen geben sollte?

Quelle :

Schmaltz, Tilo. 2012. Kapitel 13 Vernetzte Informationsgesellschaft (Yochai Benkler). In: Social Media Handbuch: Theorien, Methoden, Modelle, hg. von Daniel Michelis und Thomas Schildhauer, 174–181. 2. Auflage. Baden-Baden: Nomos-Verl.